Instant Articles: Häufig gestellte Fragen

Instant Articles ist ein mobiles Veröffentlichungsformat, über das Publisher von Neuigkeiten Artikel in der Facebook-App veröffentlichen können, die bis zu 10-mal schneller geladen und angezeigt werden können als herkömmliche mobile Webelemente.

Die neuesten Updates zu Verbesserungen und technischen Änderungen bei Instant Articles findest du im Blog zu Instant Articles-Neuigkeiten.

Du findest hier Antworten zu häufig gestellten Fragen zu den folgenden Themen:

Grundlagen

Veröffentlichung

Vermarktung

Grundlagen

Ein Instant Article ist ein HTML5-Dokument, das für die schnelle Ansicht auf Mobilgeräten, umfangreiche Beitragsfunktionen, Marken-Design und benutzerdefinierte visuelle Anzeigen optimiert wurde. Instant Articles verwenden eine standardisierte Markup-Sprache (ähnlich wie XML), um einem Artikel Stil und interaktive Funktionalität zu verleihen. Dieses Markup kann automatisch angewendet werden und ermöglicht so die automatisierte Veröffentlichung eines kompletten Inhalts-Feeds. Alternativ kannst du das Markup aber auch manuell anwenden, um individuelle Artikel zu erstellen, die von den einzigartigen Funktionen und Rich-Media-Elementen von Instant Articles Gebrauch machen.

Herausgeber können ihre eigenen Rich-Media-Inhalte und Displaywerbeanzeigen in Instant Articles verkaufen und platzieren und dabei 100 % der Einnahmen behalten. Um nicht verkauftes Inventar zu vermarkten, können Herausgeber Werbeanzeigen auch über das Audience Network von Facebook schalten.

Herausgeber können ihr bestehendes webbasiertes Analysesystem dazu nutzen, den Artikeldatenverkehr nachzuverfolgen, oder sich auf Systeme von Dritten wie Google Analytics, Omniture oder comScore verlassen.

Instant Articles sind nur für Nutzer mit iPhones und Android-Geräten verfügbar, die mindestens folgende Software-Versionen verwenden:

  • iPhone Facebook für iPhone Version 30.0 und iOS 7.0 oder höher
  • Android Facebook für Android Version 57 und Android Jelly Bean oder höher

Nein. Herausgeber können Artikel wie gewohnt auf ihren Seiten posten. Instant Articles werden nicht automatisch gepostet. Smart Publishing ist ein separates Tool, das einige Artikel automatisch auf deiner Seite postet.

Facebook zeigt den „Gefällt mir“-Button nur dann in der Überschrift eines Instant Articles an, wenn der Leser die entsprechende Seite noch nicht mit „Gefällt mir“ markiert hat, sie also noch nicht abonniert. Wenn der Leser die Seite bereits abonniert hat, wird der „Gefällt mir“-Button nicht angezeigt. Wenn du oder dein Team den „Gefällt mir“-Button in deinen Artikeln nicht sehen kann, liegt das vermutlich daran, dass du deine eigene Seite bereits mit „Gefällt mir“ markiert hast.

Veröffentlichen mit Instant Articles

Instant Articles eignen sich für jegliche Art von Artikel, ob tägliche Neuigkeiten oder lange, detaillierte Artikel.

Nein. Mit Instant Articles können Herausgeber die Inhalte, die sie bereits für ihre eigenen Webseiten erstellen, schneller nativ über Facebook veröffentlichen. Jeder als Instant Article veröffentlichte Artikel muss auch auf der Webseite des Herausgebers veröffentlicht werden. Wenn jemand also einen Instant Article per E-Mail oder auf Twitter teilt, teilt er damit automatisch auch einen Link zur Webseite des Herausgebers.

Instant Articles sind nur über die mobile Facebook-App verfügbar. Mit einer Standard-Web-URL, die zu einer webbasierten Version des Inhalts führt, wird sichergestellt, dass geteilte Links zu Instant Articles auf Facebook für Leser auf jeder Plattform verfügbar sind. Ohne diese Standard-Web-URL könnte man den Artikel ausschließlich über die mobile Facebook-App lesen.

Wir möchten es Herausgebern so einfach wie möglich machen, Instant Articles zu erstellen. Herausgeber können die Erstellung von Instant Articles sogar über ihr eigenes Content-Management-System automatisieren, nachdem sie einige Einstellungen vorgenommen haben. Facebook stellt Herausgebern die Tools zur Verfügung, damit sie alle Artikel in ihrem Facebook-Veröffentlichungs-Feed sehen und Inhalte manuell bearbeiten oder ändern können. Herausgeber erhalten von Facebook außerdem Tools, um eine Vorschau ihrer Artikel vor der Veröffentlichung erstellen zu können.

Nein. Instant Articles werden im News Feed nach denselben Kriterien eingestuft, die auch bei normalen Artikeln im mobilen Web gelten. Die Rangfolge von Artikeln im News Feed hängt von einer Reihe von Faktoren ab, einschließlich der Anzahl der Personen, die mit den Artikeln interagieren, und der Zeit, die Nutzer zum Lesen der Artikel aufwenden.

Nein. Das Teilen von Links auf Facebook ändert sich überhaupt nicht. Herausgeber und Leser verlinken Artikel wie eh und je. Es ändert sich nichts bei Instant Articles. Jeder Instant Article hat seinen eigenen URL-Link. Wenn also ein Freund oder eine Seite einen Link im News Feed teilt, sehen die Leser auf Facebook die Instant Articles-Version, falls sie verfügbar ist.

Nein. Instant Articles werden wie alle anderen Artikel behandelt, die ein Herausgeber auf Facebook postet.

Über Instant Articles können Nutzer die Inhalte von Herausgebern über die Facebook-App lesen. Wenn Personen also Instant Articles lesen, besuchen sie dabei nicht mehr direkt die Webseite des Herausgebers. Herausgeber können ihr bestehendes webbasiertes Analyse- und Attributionssystem dazu nutzen, den Artikeldatenverkehr nachzuverfolgen, einschließlich Systemen von Dritten wie Google Analytics, Omniture oder comScore.

Mit Instant Articles können Herausgeber die Leserinteraktionen mit den Inhaltsanalyse-Tools von Facebook nachverfolgen. Facebook bietet Herausgebern neben aggregierten Aktivitätsdaten auch Informationen zur Artikelreichweite und -interaktion, zur verbrachten Zeit mit dem Artikel, zur Scroll-Tiefe und zur Interaktion mit Rich-Media-Elementen wie Fotos und Videos. Wie bei allen Datenprodukten von Facebook werden keine personenbezogenen Informationen an Dritte oder Herausgeber weitergegeben.

Die Seiten- und Domain-Statistiken von Facebook liefern aggregierte Aufschlüsselungsdaten zu Alter, Geschlecht, Sprache und Standort der Nutzer, die auf deine Seite oder Domain nativ oder über das Web zugreifen. Facebook hat es sich zum Ziel gesetzt, Herausgebern dieselben Daten zur Verfügung zu stellen, die sie auch von Besuchern über das mobile Web erhalten.

Yes, posts with Instant Articles can be boosted with ad spend, similar to posts with links to the mobile web.

Vermarktung in Instant Articles

Herausgeber können Banner Ads, Video Ads (Klicken zum Abspielen oder Ton aus) und Animated Ads mit HTML5, JavaScript oder CSS (sofern die Werbeanzeigen keine Inhalte erweitern, einklappen oder blockieren) direkt verkaufen und schalten. Herausgeber haben auch die Möglichkeit, ihre Werbeanzeigen über das Audience Network von Facebook zu vermarkten und so qualitativ hochwertige, relevante und interaktive Werbeanzeigen von mehr als 3 Millionen Werbetreibenden auf Facebook zu schalten.

Das Audience Network bietet Herausgebern und Entwicklern interaktive Werbeeinheiten mit hoher Performance, die von 3 Millionen Werbetreibenden auf Facebook unterstützt werden. Das Audience Network erweitert die Reichweite von Facebook-Kampagnen über Facebook hinaus und bietet Herausgebern die Möglichkeit, ihre Inhalte mit relevanten, zielgerichteteren Werbeanzeigen und innovativen nativen Werbeanzeigenformaten zu vermarkten.

Instant Articles-Partner können direkt verkaufte Werbeanzeigen in ihrem Inventar verwenden. Du kannst direkt verkaufte Kampagnen über deinen eigenen Werbeanzeigen-Server laufen lassen. Mit dem Audience Network von Facebook kannst du alle Impressionen zu Geld machen, die nicht direkt verkauft werden. Weitere Informationen zu den [Richtlinien zum Verkaufen und Bereitstellen von Werbeanzeigen] (https://developers.facebook.com/docs/instant-articles/policy) erhältst du auf der Seite für Instant Articles-Richtlinien.

Ja. Werbeanzeigenserver und Systeme zum Nachverfolgen und Messen von Drittanbietern werden regelmäßig verwendet.

Ja. Eigene Werbeanzeigen sind erlaubt und zählen zu den pro Artikel geladenen Werbeanzeigen, wie in unseren Anzeigenplatzierungsrichtlinien festgelegt.

Wenn dein Artikel in erster Linie aus Bildern oder Medien besteht, dürfen laut Richtlinie Werbeanzeigen nicht mehr als 15 % des Inhalts einnehmen. Bei Herausgebern, die die Funktion zur automatischen Werbeanzeigenplatzierung verwenden, werden automatisch Artikelelemente wie Fotos oder Videos bei der Platzierung der Werbeanzeigen berücksichtigt.

Herausgeber können jetzt Markeninhalte als Instant Articles erstellen und veröffentlichen. Instant Articles, in denen ein „Sponsor“ oder Produkte, Marken bzw. Sponsoren von Dritten enthalten sind, gelten als Markeninhalte und unterliegen unserer Richtlinie für Markeninhalte. Weitere Informationen findest du in der Übersicht zur Facebook-Richtlinie zu Markeninhalten.

Für Quiz gelten dieselben Richtlinien und Leitfäden wie für Artikel.

Herausgeber können native Werbeanzeigenformate (z. B. Werbeanzeigen, die mit der Form und Funktion der Plattform oder des Kontexts übereinstimmen, auf der/in dem sie angezeigt werden) in Instant Articles verwenden, sofern es sich um direkt verkaufte Kampagnen handelt, die über Werbeanzeigenserver des Herausgebers bereitgestellt werden, und sofern diese nicht gegen die Richtlinien zum Verkaufen und Bereitstellen von Werbeanzeigen verstoßen.

Eingebettete Videoplayer von Dritten dürfen Werbeanzeigen enthalten, sofern sie angeklickt werden müssen, um abgespielt zu werden, und redaktionelle Inhalte im nicht sofort sichtbaren Bereich enthalten. Wir empfehlen dir jedoch native Videos, da diese eine bessere, interaktivere Leseerfahrung für Nutzer bieten. Wenn du einen Videoplayer von Dritten verwendest, solltest du nicht mit einer Pre-Roll-Ad beginnen, da dies die Leseerfahrung des Nutzers negativ beeinträchtigt.

Audience Network

Wenn du sowohl direkt verkaufte als auch Audience Network-Werbeanzeigen schalten möchtest, stellst du ein Werbeanzeigenserver-Tag in deinen Instant Articles bereit und leitest Audience Network-Werbeanzeigen als Tag an deinen Werbeanzeigenserver weiter. Du kannst die Prioritäten nach eigenem Ermessen festlegen.

Du kannst für beide dieselbe Platzierung verwenden. Wir empfehlen dir, einen Aufruf deines Werbeanzeigenservers im Werbeanzeigen-iframe einzurichten. Audience Network wird dann als Einzelposten in deinem Werbeanzeigenserver verwaltet und fungiert als die Vermarktungsoption zur Ergänzung deiner direkt verkauften Werbeanzeigen.

Beispiele für Audience Network-Tags findest du unter [Werbeanzeigen und Analysen in Instant Articles] (/docs/instant-articles/monetization/audience-network).

Du benötigst Zugriff auf dein Audience Network-Konto für Instant Articles. Navigiere im Konto zu „Platzierungen“ und erstelle eine Banner-Platzierung. Du benötigst nur eine Platzierung.

Du kannst mit den Filtern in der Audience Network-Konsole eine Blockierliste basierend auf Kategorien, URLs oder Apps anlegen.

Das Audience Network bietet Herausgebern und Entwicklern interaktive Werbeeinheiten mit hoher Performance, die von 3 Millionen Werbetreibenden auf Facebook unterstützt werden. CPMs werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu zählen die Leserschaft des Herausgebers, das saisonale Budget der Werbetreibenden und weitere, externe Gründe auf dem Markt. Herausgeber können die CPM über das Audience Network-Dashboard nachverfolgen, auf das sie zugreifen können, nachdem sie sich beim Audience Network angemeldet haben.

Lege beim Definieren des iframe „style="border:0;margin:0;"“ wie unten gezeigt fest:

Wenn ein Werbetreibender Werbeanzeigen über die Facebook-Plattform oder über einen Facebook-Marketingpartner kauft, werden die Werbeanzeigen je nach Nutzer und Zielgruppe ausgerichtet und nicht nach Kontext. Werbetreibende können im Moment nur die Facebook-Plattform oder das Audience Network (oder beide) als Zielgruppe festlegen. Unser Technikerteam bemüht sich darum, weitere Targeting-Optionen anzubieten, aber wir können dazu noch keine Details bekannt geben.

Weitere Infos findest du in den FAQ zu Audience Network.

Hinweis: Das SDK wird bei der Instant Articles-Integration nicht verwendet. Die Details dazu finden also keine Anwendung.

Werbeanzeigenbereitstellung

DFP-Herausgeber können Dynamic Allocation bei Platzierungen deaktivieren, wenn sie möchten. Bei Instant Articles ist dies erforderlich.

Ja. Google Dynamic-Parameter funktionieren nach wie vor.

IP- und Überschriftsdaten werden an externe Werbeanzeigenaufrufe weitergegeben und können dann für das Targeting verwendet werden.

Instant Articles verfügen über kein Makro, das Metadaten an Werbeanzeigen übermittelt. Das müsstest du selber in die Hand nehmen. Im Endeffekt müssen die Metadaten an Werbeanzeigenanfragen bei der Aufnahme des Artikels in Facebook übermittelt werden.

Bei der Bereitstellung von GPT habt ihr verschiedene Möglichkeiten. Allerdings unterstützen wir nicht die am häufigsten empfohlene Implementierung, bei der das Haupt-Tag in das

-Element der Seite und einzelne Tags über den Artikel verstreut eingefügt werden. Wir unterstützen nur die Integration des vollständigen JS-Tags in jeden Werbeanzeigen-iframe. Darüber hinaus gibt es keine Beschränkungen. Du kannst den separaten für Google Analytics oder alle anderen Daten verwenden.

Ja. Um mehrere Blöcke mit dem Werbeanzeigencode anzugeben, schließe jeden Block in ein

-Tag mit der Klasse „op-ad-template“ im
deines Artikels ein. Du kannst unterschiedliche Größen für jede Werbeanzeigenvorlage angeben. Sie werden in der Reihenfolge im Artikel platziert, in der du sie hinzugefügt hast. Weitere Informationen zur automatischen Platzierung findest du unter Werbeanzeigen-Platzierung im Abschnitt Vermarktung mit Instant Articles unserer Entwicklerdokumentation.

Wenn dein Artikel weniger als 350 Wörter umfasst, kannst du davon ausgehen, dass deine Werbeanzeige bei der automatischen Platzierung immer ganz unten im Artikel positioniert wird. Wir arbeiten weiterhin an der automatischen Platzierung, um die Nutzererfahrung noch weiter zu verbessern. Dies könnte sich also im Laufe der Zeit noch ändern.

Für jeden Artikel erhältst du die Daten zur Scroll-Tiefe.

Außerdem kannst du speziell die Lesbarkeit von Werbeanzeigen überwachen. Werbeanzeigen auf iOS werden aktuell noch anders angezeigt als auf Android. Bei iOS-Werbeanzeigen kannst du dir den Unterschied zwischen „Gefüllt“ und „Impressionen“ ansehen, um einen Eindruck über die Lesbarkeit zu gewinnen. Werbeanzeigen werden beim Laden des Artikels gefüllt und Impressionen werden erfasst, wenn 1 % der vertikalen Pixel und 100 % der horizontalen Pixel im Ansichtsfenster dargestellt werden.

Im Moment gibt es leider keine Liste, aber Facebook behält sich das Recht vor, Technologien entfernen zu lassen, die gegen unsere Richtlinien verstoßen.